Google Maps Street View

Google versucht sich langsam auch ein bisschen im Vorankündigen neuer Features, so geschehen, als plötzlich Gerüchte auftauchten, Google Maps würde eine Street View für bestimmte Städte einbauen, für die ein Auto durch Städte gefahren ist, um Fotos zu machen.

Angekündigt wurde es gestern auf der Where 2.0-Konferenz, heute geht der Spaß online.

Windows Live Maps hat so etwas ja schon länger, hat Robert Scoble angemerkt. Ja, stimmt. Windows Live Maps kann noch hundert weitere Dinge, die Google Maps (noch) nicht kann.

Na und? Dafür ist die Google Maps Street View vernünftig zu verwenden! Flash-basiert (nicht als extra Plug-In, das heruntergeladen und installiert werden muss), gut integriert, mit Zoom und Drag’n'Drop-Navigation.

Man sieht also: Man kann mit einer Funktion innovieren. Oder mit der besseren Umsetzung einer bereits bestehenden Funktion. Und schlussendlich bleibt folgender positive Nachgeschmack: Zum Glück gibt es Konkurrenz, sonst gäb’s die Street View vermutlich nicht. (Ich gehe davon aus, dass diese Technologie keine billige Entwicklung war und ist.)

Daten-/Personenschutzrecht?

Bedenklich finde ich eher, dass man die Nummertafeln von Autos klar ablesen kann, und auch die fotografierten Personen. Ich weiß nicht, wie streng in den USA das Personenrecht ist, aber in Österreich ist es meines Wissens nicht erlaubt, jemanden zu fotografieren und diese Fotos ins Internet zu stellen.

Hier ein Hyundai mit dem Kennzeichen “5N03968″.

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