Auf TechCrunch und Mashable hab ich gelesen, dass die MySpace-Gründer Chris DeWolfe und Tom Anderson neue Verträge wollen, und zwar 50 Millionen Dollar zu zweit über die nächsten beiden Jahre.
Rupert Murdoch hat mit einem Gegenangebot, nämlich 15 Millionen für beide, über die nächsten beiden Jahre. Das Gegenangebot ist immernoch deutlich höher, als vergleichbare Jahresgagen anderer Manager innerhalb der News Corp.
Mein Gott, Rupert! Schmeiß die Flaschen raus! Als CEOs des größten Social Networks der Welt haben die beiden doch längst versagt!
Während Facebook sich gerade als Social Network-Operating System öffnet, und mit möglichen Revenue Sharing-Angeboten die Reichweite noch weiter verbreitet und dieses Jahr sogar schon fette Gewinne schreiben will, bedroht MySpace die Widget-Provider.
MySpace ist träge geworden, das Wachstum ist relativ langsam (Immerhin gibt es hunderte Millionen potentioneller Mitglieder in den Ländern, die MySpace sprachlich abdeckt.), die Konkurrenz lauert an allen Ecken.
Chris DeWolfe und Tom Anderson haben MySpace nichts gebracht - ein Unternehmen ohne Vision zu “administrieren”, das kann schnell jemand.