PodTech - ein gefährdetes Geschäftsmodell
27. Juli 2007
Die Welt rätselt, was mit PodTech los ist. (Eigentlich primär TechCrunch, aber mit 500.000 Feed-Abonnent/innen ist da kein Unterschied.)
Die Firma hat vor etwas mehr als einem Jahr 5,5 Millionen Dollar Risikokapital erhalten. Damals waren sie ein Auftrags-Podcast-Ersteller für verschiedene namhafte Unternehmen, sind aber mit Robert Scoble in den Video-Bereich vorgedrungen, er hat als “Vice President of Media Development” diese Sparte weiter entwickelt. Und jetzt ist plötzlich schluss damit.
Es scheint, als hätten die bisherigen Investoren weitere 2 Millionen Dollar investiert, zu den gleichen Bedingungen wie im März 2006, was so viel bedeutet, wie: Die Firma hat ein Not-Investment bekommen, weil irgendwie eine Chance besteht, die bisherigen 5,5 Millionen noch zu retten, aber wirklich aufgebaut wurde seit der letzten Runde nichts.
Das wundert mich überhaupt nicht. Robert Scoble’s Videocast war die einzige Show, die ich überhaupt jemals gesehen hab. Und obwohl sie höchst interessante Leute und Produkte bringt, hab ich sie schon lang nicht mehr gesehen.
Jetzt ist aber Robert Scoble’s Show sicher die mit Abstand bekannteste, und hat gleichzeitig auch das wertvollste Puplikum. (VCs, Personen in hohen Positionen in Firmen - zumindest zu einem nicht kleinen Teil.)
Das Problem ist, dass Text leichter zu konsumieren ist. Klar, Videos sagen mehr als tausend Worte, bla bla. Aber besinnen wir uns auf die Realität: Videos sind Unterhaltung, Text sind Fakten. Fernseh-Nachrichten sind zwar ganz nett, mehr Informationen in der gleichen Zeit erhalte ich aber, wenn ich eine Zeitung lese.
Wird die Suche nach einem neuen CEO etwas bringen? Ich bezweifle das stark - nicht der CEO ist das Problem, es ist die Branche, in der sich Podtech bewegt.
Die neue Idee, andere Videocasts zu vermarkten, ist theoretisch ebenfalls gut, aber nur, so lange YouTube das nicht tut.
Ich mache mir keine Sorgen um Robert Scoble und seine Show - er dürfte von der Entlassungs-Welle dank des Seagate-Sponsorship-Deals nicht betroffen sein. Und selbst wenn, es gibt sicher einige Firmen, die ihm ohne zu zögern einen Revenue-Sharing-Deal anbieten würden.
Und die anderen Shows? Ganz ehrlich: Who cares?
Risikokapital für Social Networks
27. Juli 2007
Hi5 hat eine 20-Millionen-Dollar-Runde abgeschlossen, Tagged hat 12 Millionen erhalten. Davor hat Ning, die Firma von Marc Andreessen 44 Millionen erhalten.
Egal, ob man diese Finanzierungsrunden als gerechtfertigt sieht oder nicht, sie zeigen eines: Der Erfolg von Facebook lässt die Valuierung in die Höhe schnalzen. Ich trau mir zu wetten, dass sich das Verhandlungsglück nach Facebook’s Erfolg sehr auf die Seite von Hi5, Tagged und Ning geschlagen hat.
Interessant ist, dass beide Firmen bereits profitabel sind (!) und sich nicht auf den amerikanischen Markt stützen - nichtmal auf den europäischen. Hi5 hat in Indien angefangen und ist mittlerweile nach Rumänien, in die Mongolei, nach Tunesien und in einige lateinamerikanische Länder gekommen. Bei Tagged ist die Liste der Länder ähnlich.
Nichts gegen diese Länder - sie haben es verdient, auch bedient zu werden. Nur ist der Werbemarkt dort nichts wert. Sogar in der EU ist der Unterschied noch ziemlich drastisch - zwischen Österreich und Tschechien beispielsweise besteht ein 50%-Gefälle, wenn man auf Google AdWords den Begriff “Urlaub” (in der jeweiligen Landessprache) eingibt und die Keyword-Preise anschaut.
Tschechien ist aber jenes Land, das sich von den neuen EU-Staaten mit Abstand am besten entwickelt hat. Rumänien im Gegensatz dazu… Ich glaube, das Bild ist klar.
Ich finde es nachvollziehbar, dass auch Nischenmärkte bedient werden, und dass die Firmen auch Risikokapital erhalten. Ich hoffe nur, die VCs haben entweder einen langen Atem (Die Firmen sind grundsätzlich profitabel - es besteht also keine unmittelbare Konkurs-Gefahr.), bis diese Länder einen wertvolleren Werbemarkt haben, oder sie schaffen es, sich gewinnbringend zu verkaufen.
Den Firmen ist in jedem Fall zu gratulieren - sie müssen ziemlich schlank geblieben sein, und sie haben nicht unwesentliches Risikokapital erhalten. Ich wünsche viel Glück bei der Europa- und/oder USA-Expansionen, die mit dem Geld vermutlich finanziert werden soll.
Via TechCrunch
ComBOTS-Gesellschafter fordern Liquidierung
27. Juli 2007
Bei der Hauptversammlung des Unternehmens, das nach dem Verkauf des Portals Web.de aus dem Verkaufserlös gegründet wurde und mittlerweile
Mir hat das Programm nicht gefallen, ich hab aber die Zeit nicht gefunden, wie ursprünglich angekündigt das Programm nochmal anzuschauen. Ich glaube einfach, dass es witzig und nützlich ist, wenn man die Start-Schwierigkeiten überwunden hat.
Der Aktionär Christian Strenger verlangt nun die Ausschüttung des Bilanzgewinnes (der sogar höher ist, als der Börsenwert) und die Liquidierung aufgrund der geringen Erfolgsaussichten.
So würde ich das jetzt vielleicht nicht machen, aber das Unternehmen braucht eine klare und vor allem realistische Vision. Gegen die Schwergewichte AOL, Microsoft und Yahoo! ist es schwer, ein wirklich großes Instant Messaging-Netzwerk aufzubauen, und wer es trotzdem versucht, sollte irgend einen Plan haben, wie es promoted wird.
Weitererzählen durch die Mitglieder ist zu wenig - eine Marketing-Strategie wird notwendig sein.
Der jetzt angekündigte Plan, sich in andere Instant Messaging-Netzwerke einzuklinken, klingt schon deutlich vielversprechender. Bei entsprechender Größe könnte ein Deal mit Google abgeschlossen werden, um für bares Geld die Toolbar mit zu installieren, so wie es zB auch Cerulean Studios für die nächste Version des beliebten Trillian Messengers plant.
Spart euch also die Liquidierung, aber strafft die Strukturen, klinkt euch in die Realität ein, werdet innovativer. Legt euch vielleicht einen fähigen Consultant zu? Wie auch immer - ComBOTS hat Potential, wenn das bisherige Geschäftsmodell geändert wird.
Apple - Der iPod-Erfolg färbt *nicht* ab
12. Juli 2007
In den USA ist Apple nicht nur die iPod-Firma schlechthin, sondern mittlerweile auch bei jungen Leuten die Firma schlechthin. Gute Werbung, gute Produkte, architektonisch geniale Shops, alles trägt dazu bei, dass Apple die Wunschmarke Nr. 1 auf der Weihnachts-Wunschliste vom letzten Weihnachts-Fest war.
In Österreich ist das irgendwie nicht so recht. Klar - Apple hat auch hier seine Fan-Community. Bei uns zu Hause, in Freistadt, will das aber nicht so recht der Fall sein. Die Statistik der 3h-Galerien ergibt, dass von 5000 Leuten 99% Windows nützen - 0,65% Macintosh - 0,30% Linux - und die restlichen 0,05% teilen sich andere Produkte. Interessant, irgendwie.
Das zeigt, dass Apple zumindest hier nicht in der Lage ist, seinen Erfolg mit den iPods auf die Computer-Sparte umzuwälzen, was in den USA nämlich sehr wohl der Fall ist.
Customized Communities
12. Juli 2007
Ning, ein Start-Up vom Netscape-Gründer Marc Andreessen, hat gerade 44 Millionen Dollar an Risikokapital erhalten, bei einer Valuation von sagenhaften 214 Millionen Dollar. Irre. Facebook hat gerade mal 38,2 Millionen Dollar erhalten, aber gut.
Was ist Ning überhaupt?
Ning ist eine Art “Social Network-Hosting-Service”. Man kann dort gratis Social Networks erstellen und hosten lassen - im Gegenzug wird Werbung eingeblendet. Man hat keine Kontrolle über die Daten - die liegt bei Ning.
Eigentlich ja eine coole Idee, aber der Markt ist nicht unumkämpft. Und ist sie ein, zwei Milliarden Dollar wert? (Die Investoren dieser Runde steigen nur in Firmen ein, in denen sie im Erfolgsfall das 5- bis 10-fache verdienen können, je nach Zeitpunkt des Einstiegs.)
Die Zeit wird es zeigen - zur Zeit erinnert mich Ning aber zu sehr an MySpace, das Ning mit einer guten Gruppen-Funktion ziemlich starke Konkurrenz machen könnte. Und Facebook? Da ist die Gruppen-Funktion zwar nicht überlegen, dafür aber mit einer 20-Millionen-Mitglieder-Basis verbunden, was sie ziemlich attraktiv macht. Ning ist das bewusst - mit dem letzten Update gibt es Facebook-Integration!
Wie auch immer - dieses Investment ist, auch wenn es auf einer hohen Valuation basiert, kein Zeichen für eine Wiederholung der Spekulationsblase. Eine 1:5-Chance, dass die Firma eines Tages 1 Milliarde Dollar wert ist, ist sicher da.
Und mehr braucht es nicht. Denn Risikokapital ist immernoch RISIKOkapital. Geht es schief, dann hat’s halt nicht sein sollen.
Und die Gewinner dieses Deals? Alle Social Networking-Firmen - allen voran Mark Zuckerberg, der weiterhin mit Facebook um den ganz großen Erfolg gambelt und hoffentlich den Weg an die Börse sucht - denn dort gehört Facebook hin!
Online Videos: I don’t get it!
11. Juli 2007
“I don’t get it!” klingt besser, als “Ich versteh’s nicht.”. Aber einmal und endgültig:
Ich versteh’s nicht. Was ist an Online Videos so toll?
Ich hab YouTube zum ersten Mal ein paar Tage, nach dem es online gegangen ist, verwendet. Mir war nie klar, wieso jemand schlechte Videos in mieser Qualität so oft anschauen sollte, dass der Marktführer 1,6 Milliarden Dollar wert sein sollte.
Ich habe Musik auf Websites vom ersten Tag an gehasst. Ich habe Videos vom ersten Tag an gehasst. Wenn ich fernsehen will, schalte ich meinen Fernseher ein, aber eigentlich versuche ich es zu vermeiden, aktiv fern zu sehen.
Ich verstehe kein YouTube, Google Video, Ustream oder PodTech. Ich verbringe schon mehr als eine Stunde pro Tag damit, News Feeds zu lesen. Und in Sachen Information/Zeitaufwand-Verhältnis sind Videos fast immer im Nachteil.
Außer: Produkt-Demos, Werbevideos oder ganz einfach Unterhaltungs-Filme. Fürs zweite und dritte hab ich kaum Zeit. Und wenn ich mir die Zeit nehme, dann werd ich dafür sicher meinen Fernseher einschalten, nicht meinen Computer.
Information Overload
11. Juli 2007
Seit ich mit dem Zivildienst fertig bin und wieder von zu Hause aus arbeite, merke ich, wie sehr ich zur Zeit von Informationen erschlagen werde. Ich sitze jetzt eine halbe Stunde am Computer, und hab noch nicht mal angefangen, die über 100 Google Reader-Feeds zu lesen. Etwas muss sich ändern. Deshalb:
- Weg mit Twitter & Pownce.
- Halbierung der Zahl der News Feeds - weg mit den Themengebieten “Mozilla”, “Fun, “Windows Live” (da passiert nichts interessantes) und vielen Startup-Blogs
- Außerdem: Weg mit Robert Scoble’s Link Blog (Der hat zwar einige interessante Beiträge jeden Tag, aber das uninteressante Zeugs kostet sehr viel Zeit.)
Eigentlich will ich meine Zeit nämlich meinem neuen Projekt widmen. Und so sehr mir klas ist, dass die Qualität meiner Arbeit unter anderem auch davon abhängt, was ich weiß, so kann ich einfach nicht alles lesen.
Klischée Nr. 1: Frauen reden mehr!
5. Juli 2007
Ein seit langem verbreitetes Klischée, ein recht sexistisches noch dazu, besagt, dass Frauen viel mehr reden als Männer. (Ich war natürlich eine Ausnahme, die die Regel bestätigt.)
Psycholog/innen der Univerity of Texas haben daraufhin eine mehrjährige Studie gemacht, um herauszufinden, ob das tatsächlich stimmt. Und - Es stimmt natürlich nicht!
Trotzdem: Das Vorurteil, dass Frauen mehr reden als Männer, aus welchen Gründen auch immer, ist allgemein bekannt. Nur - wusstet ihr auch, dass es das Klischée auch umgekehrt gibt? Mir wurde bei einem Seminar vor kurzem vorgeworfen, alle Männer würden mehr reden, als Zeichen der Macht. Mein Argument, wie lächerlich das eigentlich sei, wurde nicht ernst genommen, aber jetzt hab ich wenigstens die wissenschaftliche Bestätigung dafür.
Via derStandard.at
Das Dilemma der Musikindustrie
5. Juli 2007
Obwohl mittlerweile hunderte Millionen Songs pro Jahr über das Internet legal und bezahlt herunter geladen werden, jammert die Musikindustrie noch immer über sinkende Umsätze, und hat seine bösen Kund/innen als Schuldige identifiziert.
Illegales herunterladen von Musik (und Videos) ist der Grund, wieso die Musikindustrie so arm ist, und sie versucht mit allen möglichen und unmöglichen Mitteln, sich dagegen zu wehren.
Die Rechnung ist aber falsch. Der Niedergang der Musikindustrie, wie wir sie kennen, hat im Prinzip drei einfache Gründe:
Konkurrenz zu anderen Freizeit-Services
Zu meiner Jugendzeit wurde noch viel mehr Geld für Musik ausgegeben, heute geht das ganz einfach nicht mehr: Das Händi, Fortgehen, Computer, MP3-Player - die Musikindustrie muss mit einer viel größeren Fülle an Firmen und Geschäftsbereichen um das Geld der Kund/innen konkurrieren.
Internet bzw. Fortschritt
Ein zweiter Grund ist, was man wirtschaftlich einfach als “Fortschritt” bezeichnet. Geschäftsmodelle ändern sich, wenn sich Marktgegebenheiten ändern. In Zeiten, wo immer mehr MP3-Player verkauft wurden oder Leute einfach am PC ihre Musik hörten, war die Musikindustrie nicht in der Lage, sich dem anzupassen. Sie versucht nach wie vor, zu verbieten, dass Kund/innen ihre Musik auf den Computer kopieren.
Nun, was mache ich, wenn ich meine Musik über den Computer höre, die Download-Angebote mangelhaft sind und CDs Kopierschutz-Mechanismen aktiviert haben?
Richtig, ich lade meine Musik herunter!
Die Musikindustrie hat es nicht geschafft, ihr Geschäftsmodell auf die total anderen MArktgegebenheiten anzupassen, und hat viel zu lange gebraucht, um sich dem Internet anzupassen. Die mangelnde Wandlungsfähigkeit hat in der Mitte des 18. Jahrhunderts zum Beispiel die Sensenindustrie zerstört, weil Sensen nicht mehr interessant waren. Die Industrie war damals aber nicht in der Lage, sich der neuen Situation anzupassen - tausende Arbeitsplätze gingen dadurch verloren.
Die Musikindustrie ist finanziell mächtig genug, die Notbremse zu ziehen. Zur Zeit werden aber immer mehr Kund/innen dazu erzogen, nicht legale Musik zu kaufen.
Riskantes, gehyptes Geschäftsmodell
Eine Single-CD, die vier Lieder beinhaltet (das Lied, das man kaufen will, eine “Dirty”-Version, ein Radio-Edit, sowie ein weiteres Lied) wurde früher um 80 Schilling verkauft. Eine CD, auf der maximal 5 der 20 Lieder wirklich gut waren, hat 300 Schilling gekostet.
DAS IST VÖLLIG ÜBERTEUERT!
Die Musikindustrie hat jahrelang auf einer Geschäftsbasis gearbeitet, die sehr spekulativ aufgebaut war. Es war absehbar, dass es irgendwann nicht mehr möglich sein würde, so viel Geld für Musik zu verlangen, schon gar nicht in digitaler Form.
Ein MP3 ist keine CD, hat keine Hülle und kein Booklet. Es ist nur eine Sammlung an Bits und Bytes. Die Musikindustrie hat dafür keine Produktionskosten. Dafür einen Euro zu bezahlen, ist fair. Mehr? Sicher nicht!
Die Musikindustrie ist eine der Industrien, die durch das Internet zu einem starken Wandel gezwungen werden. Dieser Wandel wird zwangsläufig Kostenoptimierungen nach sich ziehen müssen. Die CD-Produktion wird immer weniger wichtig, der Vertrieb von digitalen Musikformaten wächst an Wichtigkeit. Es wird immer CDs geben, aber ihre Absatzzahlen sollten nicht als Maßstab für den Erfolg der Industrie gelten.
Schlussendlich sind es die Gewinne, die zählen.
Palästinensisches Marketing-Kunststück
4. Juli 2007
Nach vier Monaten Entführung wurde der BBC-Korrespondent Alan Johnston freigelassen, als Held des Tages präsentiert sich die Hamas, allen voran Premier der mittlerweile abgesetzten und nur noch im Gaza-Streifen regierenden Regierung Ismail Haniyeh.
Gratulation - das Kunststück ist gelungen!
Nachdem die Hamas militärisch die Macht im Gaza-Streifen an sich gerissen hat, und die Fatah sehr gewalttätig vertrieben hat, ist sie für kurze Zeit selbst für sonst sehr Palästinenser-freundlichen Medien in Ungnade gefallen.
Fatah-Sympatisanten von Hochhäusern werfen oder Granaten in Flüchtlingsgruppen werfen - das kommt einfach nicht gut. Die Sache mit den Kämpfen in und um Krankenhäusern war taktisch auch nicht klug. (Quelle: Human Rights Watch)
Die plötzliche Befreiung von Alan Johnston, dessen Befreiung die Hamas schon länger versprochen hat, und jetzt, nachdem die Berichterstattung über die Verbrechen der Hamas langsam nachgelassen haben, medial perfekt inszeniert wurde, wird helfen, Europa wieder auf einen Anti-Israel, Pro-Hamas-Kurs zu bringen.
So können die Politiker des rechten und linken Randes wieder fröhlich die Menschenrechtsverbrechen Israels anklagen und die arme, niedliche Hamas betrauern.
Auch im Israel-Libanon-Krieg 2006 haben es die Terroristen der Hisbollah geschafft, Europa irgendwie dazu zu bringen, Israel für den Krieg verantwortlich zu machen.
Es wäre wirklich wünschenswert, wenn Israel bessere Spin-Doktoren hätte, um auch seinerseits die öffentliche Meinung so exzellent zu beeinflussen…