Gut, das kommt jetzt vielleicht für manche nicht gut, aber trotzdem. Apple betreibt und fördert ein Monopol, mit seiner Verknüpfung von iPod und iTunes.
Apple hat auf legitimen Weg einen sehr hohen Marktanteil mit seinen iPods erreicht. Solide Produkte, gutes Design, gutes Marketing - alles perfekt, da kann niemand was dagegen sagen.
Der Teufel liegt im iTunes. iPods arbeiten nur mit iTunes zusammen. Und iTunes ist der größte Musikshop der Welt und in jedem Land, in dem er aktiv ist. Warum? Weil iPod-BesitzerInnen nunmal fast nur im iTunes Music Store Musik kaufen können. (Ausgenommen MP3-verkaufende Shops, die nicht so viele Lieder verkaufen und nicht so verbreitet sind.)
Selbst wenn Amazon gerade versucht, einen MP3-Shop aufzubauen, wird es im Vergleich zu Apple immer im Nachteil sein, weil Apple seinen Shop hervorragend mit iTunes integriert. Das wird Amazon nie können. Denn iPods arbeiten nur mit iTunes zusammen. Und das ist geschlossen.
Apple nutzt also seinen Marktanteil bei den iPods dazu, um auch bei den Musik-Verkäufen Marktführer zu bleiben, und tut das recht aggressiv. Die Musik-Datenbank-Datei der neuesten iPods wurde noch komplexer verschlüsselt als bisher, ohne ersichtlichen Grund. (Es wurde nicht die Musik verschlüsselt, es ist nur die Datei, die speichert, wo welches Lied ist, und wie es heißt.)
Aber Apple nützt auch seinen Marktanteil bei den iPods, um andere Digital Rights Management-Formate auszuschließen und lässt nur das hauseigene “FairPlay”-Format auf iPods zu.
Ich hoffe, dass Apple dafür möglichst bald vor europäische und amerikanische Gerichte gebracht wird. Dieses Monopol schadet der Online-Musikindustrie, den Musik-Software-Herstellern und uns Konsumenten. (Amazon kann sich das leisten, deren Musik-Angebot ist aber nur ein Viertel von Apple und in Europa nicht verfügbar.)
(Hinweis: Ich bin kein iPod- oder iTunes-Hasser. Ich besitze meinen dritten iPod und liebe iTunes. Wahlfreiheit ist dennoch wichtig.)
[...] Hack auf einem MacBook geht. > > Na ja, aber es wurde eigentlich die (zusätzliche) WLAN-Karte > geknackt, nicht das MacBook. Mit dem eingebauten WLAN des MacBook > hätte es vermutlich nicht funktioniert, [...]